Woche 5 - Tiere, Tiere, tote Tiere
written by Annika Grunow on 4 September 2010
Montag war mal wieder ein Chill Tag angesagt mit 30 % Unikram und 70 % Freizeit. Ich musste mich seelisch auf unsere Practicals am nächsten Tag vorbereiten!
Am Dienstagmorgen gings los: ins Cheetah Breeding Center. Dort haben sie insgesamt 16 Geparden, teils zahm und teils nicht. Normalerweise haben sie auch Löwenbabys aber die wurden gerade am Vortag weggebracht. Ach ja und dann haben sie dort noch zwei Erdmännchen: Fred und Myrtle. Fred bricht immer aus und stellt sich des öfteren tot! Uns wurden dann die Geparden gezeigt und viel dazu erzählt und dann durften wir in ein Gehege rein. Von einem Gepardenweibchen welches zahm ist. Deswegen konnten wir dort rein und sie sogar streicheln und kraulen. Sie hat vielleicht geschnurrt, das war unglaublich. Wie eine Hauskatze nur in riesig!!
Nach dem Cheetah Center sind wir dann in ein Reptile Center gefahren. Der Typ dem das gehört und der uns die Tour gegeben hat war ziemlich crazy aber lustig und sehr informativ. Erst konnten wir Geckos und kleine Schlangen halten bevor es zu den großen Tieren ging. Auf den Bildern könnt ihr sehen was ich alles auf dem Arm oder um den Hals hatte!
Am Besten war das Erdmännchen, das wollte ich eigentlich nicht mehr hergeben und mitnehmen!
Mittwoch war sonnen angesagt, den lieben langen Tag. Ach, das hat gut getan 
Heute waren wir fischen!! Ja, ich habe gefischt. Mit einem Köder. An einer Angel. Erst fand ich es echt ziemlich dämlich und langweilig, aber nach ner Weile hab ich den Spass daran entdeckt, obwohl ich keinen Fisch gefangen habe! Das könnte mir tatsächlich gefallen, schön an nem See mit nem Bierchen neben mir und dann auch tatsächlich Fische fangen! Ihr werdet mich also im Sommer am See finden
Ich war dann noch am Nachmittag mit Kelly (aus meiner Gruppe) ein wenig spazieren an der Straße und was haben wir da gesehen hinter dem Zaun: eine Nashornmama mit ihrem Baby. Auf unserem Rückweg waren die schon ziemlich nah an unser Haus herangekommen. Also haben wir die anderen geholt und von unserem Grundstück aus die Nashörner beobachtet. Die standen ungefähr 50 m entfernt von uns und da der Wind günstig stand haben sie uns auch nicht bemerkt. Wir stehen da also und beobachten und was kommt da plötzlich langsam trottend hinter nem Busch hervor: noch eine Nashornmama mit Baby. Das war noch ganz klein, nichtmal nen Monat alt! Dann haben die beiden Nashornbabys angefangen miteinander zu spielen. Das war so genial mit anzusehen und meine ganze Gruppe stand dort grinsend und mucksmäuschen still!!! Das nenn ich ein Leben!!! Ich liebe mein Studium! 
Morgen sollten wir eigentlich zum Schießtraining aber das fällt leider aus. Einer von den Mitarbeitern dort wurde nämlich erschossen (was für eine Ironie des Schicksals) und deswegen ist die Polizei jetzt dort erst einmal zu Gange. Dafür gucken wir uns aber morgen ein paar ausgestopfte Tierchen an und bekommen auch erklärt wie man sowas macht.
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